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Chronik

 

Zusammengestellt und bearbeitet von Dieter Weis

anl. des 25-jährigen Bestehens des VfR im Jahre 1981

weitergeführt von Andreas Hofmann anl. des 50-jährigen Bestehens des VfR im Jahre 2006

 

 

 Bereits nach dem ersten Weltkrieg fanden sich junge Weningser Einwohner zusammen, um ihrem Hobby, dem Turnen, nachzugehen. Mit Spenden und eigenen Mitteln beschafften sie sich Turngeräte und nahmen mit Erfolg an umliegenden Turnfesten teil.

 

Im Jahr 1924 entstand die erste Weningser Fußballmannschaft. Die Mannschaftsstärke betrug zu damaliger Zeit 6 Personen. Da dieser Sport allerdings noch nicht so populär war, gab es nur wenig Unterstützung aus der Bevölkerung. Es konnten nur mit erheblichen Mühen Sportkleidung und Geräte beschafft werden, und an einen Sportplatz war überhaupt nicht zu denken. Wahrscheinlich kam aus diesen Gründen dann auch bald der Sportbetrieb wieder zum Erliegen.

 

 Nach dem zweiten Weltkrieg war Fußball neben Gesang, Turnen und Musik dann ein Bestandteil im damaligen Kultur- und Sportverein. Als dieser Verein dann allerdings aufgelöst wurde, gab es erneut keinen Fußballsport mehr. Am 13.05.1956 trafen sich dann jedoch 45 fußballbegeisterte Männer und gründeten in der Gaststätte Hain den Verein für Rasenspiele (VfR) Wenings. 27 Sportler erklärten sich bereit, den Verein aktiv zu unterstützen, während 18 dem Verein passiv beitraten.

 

 Die Gründungsmitglieder waren: 

  • Josef Zanetti
  • Theo Kehm
  • Georg Trupp
  • Herbert Kehm
  • Leo Kandler
  • Josef Simon
  • Helmut Krämer
  • Wilfried Triesch
  • Horst Kandler
  • Helmut Herchenröder
  • Otto Günther
  • Werner Lang
  • Walter Kehm
  • Edmund Groth
  • Karl Eller
  • Heinz Groth
  • Karl Heinz Flach
  • Heinrich Kehm VII.
  • Heinrich Lambmann
  • Gottlieb Boos
  • Gerhard Eifert
  • Karl Kehm
  • Gerhard Steder
  • Ernst Nemec
  • Heinz Perschbacher
  • Wilhelm Wolf
  • Franz Lukarsch
  • Johannes Krämer
  • Adolf Kehm
  • Karl Nemec
  • Horst Beyer
  • Heinrich Döpp
  • Reinhold Krämer
  • Werner Heil
  • Peter Petersen
  • Albert Ruppel
  • Rudi Czech
  • Hermann Neun
  • Helmut Eifert
  • Karl Neun X.
  • Armin Groth
  • Rudolf Luft
  • Franz Reimann
  • Karl Neun
  • Heinrich Köhler

 

 

 

 

 

Es wurde eine Aufnahmegebühr von 1,00 DM beschlossen, während der monatliche Mitgliedsbeitrag bei 0,50 DM lag. Die Mitgliederzahl stieg rasch an und betrug am 01.06.1956 schon 57 und ein Jahr danach bereits 109 Mitglieder.

 

 Dem erste gewählte Vorstand gehörten an:

1.Vorsitzender   
  • Albert Ruppel
2.Vorsitzender
  • Heinrich Döpp
Schriftführer
  • Cornelius Weis
Rechner 
  • Jean Krämer
Beisitzer      
  • Karl Kehm
 
  • Werner Kehm
 
  • Karl Neun

 

 Anfangs wurden nur Freundschaftsspiele ausgetragen, später nahm man dann mit 2 Mannschaften an der Punktrunde der B-Klasse Büdingen teil.Im Jahr 1957 wurde dann Heinrich Döpp 1. Vorsitzender, während das Amt des zweiten Vorsitzender erst wieder im Jahr 1958 mit Karl Nemec besetzt wurde.

 

Im Jahr 1958 beschloss man außerdem, für die Saison 1959/1960 erstmalig eine Jugendmannschaft zu melden, denn damals wie heute ist die „Versorgung“ der Seniorenmannschaften aus der eigenen Jugend eine Pflicht zur Existenz des Vereines.

 

Die ersten Ausflüge wurden in den Jahren 1957 und 1958 durchgeführt. Reiseziele waren die Rhön und der Taunus. Außerdem wurden zur Pflege der Kameradschaft Maskenbälle, Kappenabende, Familienabende, Kameradschaftsabende und sonstige Tanzveranstaltungen abgehalten.Im Jahr 1959 wurde das Amt des 2. Vorsitzender mit Ernst Nemec neu besetzt. 1960 gab es erneut einen Wechsel im geschäfts-führenden Vorstand. Karl Neun 2. übernahm den Vorsitz des Vereines, während Karl Neun 3. den Posten des 2. Vorsitzenden besetzte. Diese sicherlich sehr seltene Konstellation der Namen dürfte auch zu damaliger Zeit einiges Schmunzeln hervorgerufen haben.

 

Durch eine gesunde Mischung aus „alten Hasen“ und jungen Spielern wurde man in den 60er Jahren öfter Herbstmeister bzw. Vizemeister. Meister und somit Aufsteiger in die nächsthöhere Klasse konnte man jedoch in dieser Zeit nicht werden.

 

Im Jahr 1962 wechselte das Amt des 1. Vorsitzenden von Karl Neun 2. auf Karl Nemec, der bis ins Jahr 1966 Vorsitzender blieb. Hier wurde er von Karl Heinz Hardt abgelöst und zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der 2. Vorsitzende wurde mit Heinrich Möller besetzt.

 

Der damalige Bürgermeister der Stadt Wenings Karl Lang bracht im Jahr 1961 „den Ball ins Rollen“, die Errichtung eines Sportplatzes zu planen. Mit finanzieller Unterstützung des Landes, des Kreises, des Hessischen Fußballverbandes und der Stadt Wenings begann man mit der Umsetzung des Planes. Vor allem dank der Tatkraft der Mitglieder konnte am 24.06.1967 und 25.06.1967 im Rahmen eines Festes die herrliche Sportanlage eingeweiht werden. Hierbei war nur nebensächlich, dass man im Freundschaftsspiel gegen den Nachbarn aus Steinberg/Glashütten mit 0 : 2 das Nachsehen hatte.

 

Ebenfalls im Jahr 1967 wurde die erste Satzung ausgearbeitet und verabschiedet. Außerdem erfolgte in diesem Zuge die Eintragung des VfR Wenings 1956 e.V. ins Vereinsregister beim Amtsgericht in Ortenberg.Im Jahr 1969 wurde von Harald Blum, Kurt Köhler, Wilfried Roth, Hans Erich Kehm, Rudolf Kehm und Reiner Groth eine Tischtennisabteilung gegründet. Training und Verbandsspiele wurden in der Gaststätte Moritzstein ausgetragen, bevor man im Jahr 1975 in das Dorfgemeinschaftshaus wechselte. Man begann in der C-Klasse, stieg im Jahr 1971 in die B-Klasse auf und im folgenden Jahr leider wieder in die C-Klasse ab.

 

Hier spielte man bis zum Jahr 1976 und konnte mit Reiner Groth den besten Spieler dieser Klasse stellen. Besonders zu erwähnen war der Kreispokalsieg 1971 in Lindheim und der zweite Platz im Kreispokalturnier 1973 in Echzell. Leider konnte im Jahr 1976 wegen Spielermangels keine Mannschaft mehr gemeldet werden. Reiner Groth allerdings spielt auch heute noch, 37 Jahre nach Gründung der Tischtennisabteilung des VfR Wenings, aktiv in der 1. Mannschaft eines Tischtennisvereines.

 

Fußballerisch konnte man in der Saison 1969/1970 den bis dato größten Erfolg feiern. Am 07.12.1969 errang man mit einem 2:1 Sieg gegen Gelnhaar die Herbstmeisterschaft in der B-Klasse Nord.Unter Trainer Reitz konnte die Führung sogar bis zum Ende der Runde noch ausgebaut werden und man feierte den Aufstieg in die A-Klasse. Bei der anschließenden Kreismeisterschaft zwischen dem TSV Stockheim, SC Nieder-Mockstadt und dem VfR Wenings wurde der 3. Platz belegt.  

 

Leider mußte man im Jahr darauf wieder den Abstieg hinnehmen. Zwar belegte man in den darauffolgenden Jahren immer wieder einen Platz unter den ersten 5 Mannschaften, auf den nächsten Aufstieg musste man allerdings noch ein wenig warten.  

 

Im Jahr 1973 wurde Herbert Kehm anstelle von Heinrich Möller 2. Vorsitzender. Im gleichen Jahr wurde mit der Fertigstellung des Sportheimes einer der größten Meilensteine in der Geschichte des Vereines gelegt. Nach dem Zusammenschluss mit der Stadt Gedern konnte mit Unterstützung des fußballbegeisterten Weningser Bürgermeisters Karl Neun und mit unermüdlichem Tatendrang des Vorsitzenden Karl Heinz Hardt an Pfingsten das Sportheim seiner Bestimmung übergeben werden. Auch hierbei machte sich der enorme freiwillige Einsatz der Weningser Bevölkerung positiv bemerkbar.

 

Im Jahr 1974 wurde unter Initiative von Frau Thorgert Klapp eine Turnabteilung gegründet. Die Turngeräte wurden durch Haussammlungen und öffentliche Mittel beschafft. Thorgert Klapp, Gudrun Klapp und Christel Stöhr betreuten in 3 Gruppen über 100 Kinder.

 

1976 wurde mit dem Damenfußball eine weitere Sparte im Angebot des VfR Wenings eröffnet. Norbert Greb und Walter Kehm (Hintergasse) hatten als Trainer wegen teilweise hoher Niederlagen immer wieder aufs Neue Motivationsarbeit zu leisten, was sich mit dem 4. Platz in der Verbandsrunde 1979/1980 auch auszahlte.

 

1979 konnte die Flutlichtanlage am Sportplatz fertiggestellt werden. Und nachdem der Hessische Fußballverband diese abgenommen hatte, konnten ab diesem Tag auch offizielle Verbandsspiele am Abend ausgetragen werden.

 

 Im Jahr 1981 konnte man dann das 25 jährige Jubiläum des Vereins feiern. Am Kommersabend konnte der Vorsitzende Karl Heinz Hardt neben Bürgermeister Merle, 1. Stadtrat Junker, Landrat Münch, MdL Reichert, MdL Spruck,Kreisfußballwart Konrad, verschiedenen Vertretern aus der Kommunalpolitik und zahlreichen Abordnungen einheimischer und auswärtiger Vereine auch eine Vielzahl an Besuchern begrüßen.

 

Das Programm wurde unter Anderem von zahlreichen Ehrungen, Turndarbietungen der Gymnastikgruppen, Tänzen der Landfrauen Wenings und Liedvorführungen des Gesangvereins Wenings geprägt. Die musikalische Untermalung in der festlich geschmückten Halle übernahmen die Seementaler Musikanten.

 

 Neben zahlreichen Jugend-, Damen-  und Altherrenspielen wurden noch Tanzabende mit „Joker“ und den „Golden Boy’ s“, ein „Spiel ohne Grenzen“ und die Stadtmeisterschaften ausgetragen. Ein Highlight war sicherlich der Festzug am vorletzten Tag der Jubiläumswoche vom 16.06.1981 - 22.06.1981. Etwa 30 Zugnummern nahmen damals bei wechselhaftem Wetter daran teil und leisteten mit originellen Ideen und Motiven ihren Beitrag zum Gelingen des Jubiläums, welches heute sicher noch einigen Mitwirkenden und Zuschauern in guter Erinnerung sein dürfte.

 

 Am 16.05.1983 gegen 17.30 Uhr entstand vermutlich durch ausströmendes Gas bei einer Explosion ein enormer Schaden am Sportheim. Die Kücheneinrichtung wurde verwüstet, die Wände schwer beschädigt und das Dach teilweise abgedeckt. Glücklicherweise kamen hierbei keine Personen zu schaden, und so konnte man wiederum unter Einsatz vieler freiwilliger Helfer das Sportheim wieder bedarfsgerecht herstellen.

 

Positive Erwähnung finden darf sicher die Tatsache, dass im Juni 1983 erstmals im Rahmen des Prämierungsmarktes unter dem Motto „Wenings für Wenings“ ein bunter Heimatabend unter Mitwirkung der örtlichen Weningser Vereine stattfand. Durch das umfangreiche Programm führte in der bis auf den letzten Platz gefüllten Festhalle der Entertainer Hans Klös aus Nidda.

 

 Im Jahr 1984 wurde durch die Vereinsgemeinschaft Wenings der Ausbau der Festhalle in einen brandschutzgerechten Zustand durchgeführt. Auch diese Arbeiten wurden hauptsächlich in Eigenleistung der Weningser Bevölkerung mit finanzieller Unterstützung der Stadt Gedern getätigt.  

 

Nach über 18 jähriger Zeit als Vorsitzender des Vereins wurde Karl Heinz Hardt von dem bisherigen 2. Vorsitzenden Herbert Kehm abgelöst. Auf Antrag von Herbert Kehm wurde Karl Heinz Hardt aufgrund der Vielzahl seiner für den Verein erworbenen Verdienste von den über 100 in der Versammlung anwesenden Mitgliedern einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der Platz des 2. Vorsitzenden wurde mit Klaus Baumbach besetzt.

 

Im Jahr 1985 wurde ein weiterer sportlicher Erfolg gefeiert. Das lange Warten hatte ein Ende und man wurde Meister in der Kreisliga B-Nord. Der damalige Trainer Bernd Hendriks dürfte sicher dem ein oder anderen Spieler damaliger Zeit noch gut in Erinnerung sein, war er doch als „Schleifer“ bekannt, der großen Wert auf Kondition und Disziplin legte. Bester Torschütze im Aufstiegsjahr wurde Axel Krämer mit 12 Treffern, was für die damalige Zeit wahrlich nicht sehr viel erscheint. Grade daran sah man aber, dass eine ausgeglichene Mannschaftsleistung und eine gute Defensive der Garant für ein erfolgreiches Spiel waren.

 

Im Jahr 1988 gab es dann einen Wechsel in der Führung des VfR Wenings. Edgar Gowin übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden von Herbert Kehm und Heinz-Rudolf Schäfer wurde für Klaus Baumbach neuer 2. Vorsitzender.Exakt 31 Jahre nach dem ersten Ausflug wurde im Jahr 1988 der letzte Mehrtagesausflug des VfR Wenings durchgeführt. Man sah in diesem Jahr schon an der geringen Teilnehmerzahl von nur noch 24 Personen, dass ein nicht mehr ganz so großes Interesse an dessen Durchführung bestand.

 

Im Jahr 1989 musste man leider erneut einen Abstieg hinnehmen. Man stieg aus der A-Klasse in die A-Klasse ab. Wer hier einen Schreibfehler vermutet, dem sei in Erinnerung gerufen, dass in diesem Jahr eine Reform der Klassen durchgeführt wurde. Man war zwar abgestiegen, aber da aus der B-Klasse die A-Klasse gebildet wurde, konnte man weiterhin A-Klasse spielen. Dies konnte allerdings die schmerzliche Erfahrung des Abstieges sicher nicht verwischen.

 

Aus dem Jahr 1990 konnte man einen erneuten Wechsel in der Führungsetage vermelden. Hartmut Lang übernahm das Amt des 2. Vorsitzenden von Heinz-Rudolf Schäfer. In diesem Jahr wurde der Anbau an die Festhalle fertiggestellt, in dem die Garderobe und die Toilettenanlagen untergebracht wurden.

 

In der Jahreshauptversammlung im Jahr 1992 wurde erstmals die Einführung des Amtes „2. Rechner“ beschlossen. Dieses Amt wurde aufgrund des hohen Verwaltungsaufwandes nötig und von Thorsten Heil besetzt.Das Highlight des Jahres 1992 war sicher das Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten Eintracht Frankfurt, welches nicht nur wegen der 3.000 Zuschauer als äußerst gelungen bezeichnet werden konnte.

 

Im der Saison 1992/1993 wurde Markus Lindemann erstmals vereinsinterner Torschützenkönig. Er erzielte 18 Treffer und war bis auf 2 Ausnahmen (1994/1995 und 1995/1996) bis zum heutigen Tag in jedem Jahr an der Spitze der Torjägerliste des Vereins zu finden. Die Höchstmarke an Treffern gelang ihm in der Saison 1999/2000 mit 33 Toren.

 

Im Jahr 1993 schloss sich die Damenmannschaft des VfR Wenings mit Rinderbügen zu einer Spielgemeinschaft zusammen. Leider musste diese Gemeinschaft im Juni 1994 wieder gekündigt werden, und die Damenmannschaft löste sich anhand des Mangels an Spielerinnen auf.

 

Im Jahr 1994 konnte das Amt des 1. Vorsitzenden nicht besetzt werden und Heiko Lang musste als neugewählter 2. Vorsitzender dessen Vertretung übernehmen. Durch die Unterstützung des weiteren Vorstandes gelang es auch den Verein durch diese nicht einfache Zeit zu führen, bevor im Jahr 1995 Wolfgang Heil das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm.

 

1994 konnte man, nachdem man die Jahre davor noch knapp gescheitert war durch einen 3 : 2 Sieg bei der FSG Altenstadt mit Platz 2 in der A-Klasse den Aufstieg in die Bezirksliga Büdingen feiern. Großen Anteil daran hatte neben Goalgetter Axel Kaiser (29 Treffer) und einer guten Defensive auch hier hauptsächlich wieder die mannschaftliche Geschlossenheit. Trainer Jörg Huwe war als Konditionsfanatiker bekannt, und so wurden viele Spiele erst ab der 70. Minute gewonnen. An die mehrtätige Feier werden sich die beteiligten Spieler und Anhänger des Vereins sicher noch lange erinnern.

 

Am 09.10.1995 kam es zu einem Einbruch in das Sportheim, beim dem zwei Receiver, ein Kassettenrecorder, ein Verstärker, ein Mikrophon, eine Kaffeemaschine und die Mappe mit den Spielerpässen entwendet wurden. Die Spielerpässe wurden kurze Zeit später auf einem Parkplatz in der Nähe von Büdingen wieder gefunden. Von den Tätern fehlt allerdings bis heute jegliche Spur.

 

Im Jahr 1996 übergab Heiko Lang das Amt des 2. Vorsitzenden an Heinz-Rudolf Schäfer. Im Laufe des Jahres wurde ein Vordach am Sportheim errichtet, welches nicht nur die ständig auftretenden Wasserschäden im unteren Sportheimbereich eindämmte, sondern auch zahlreichen Zuschauern einen trockenen Platz bei schlechtem Wetter garantierte.Auch wurde ein erneutes Freundschaftsspiel gegen Eintracht Frankfurt organisiert. 1.600 Zuschauer kamen, um den damaligen Zweitligisten zu sehen.  

 

Im Jahr 1997 beschloss man in der Jahreshauptversammlung eine Beitragserhöhung von 24,00 DM auf 30,00 DM, um den Ausbau und die Instandhaltung der Sportanlage finanzieren zu können.Im Jahr 1997 wurde außerdem der letzte Disco-Abend durch den VfR Wenings durchgeführt. Konnte man Anfang der 90er Jahre noch positive Zahlen bei dieser Art von Veranstaltungen schreiben, musste man die letzten Jahre feststellen, dass man regelmäßig Verluste macht, sodass eine Abschaffung unumgänglich war.

 

In der Nacht vom 13.03.1998 auf den 14.03.1998 wurde erneut im Sportheim eingebrochen. Hierbei wurde wieder ein Receiver, eine Vielzahl an Bällen, Pokale, Schnaps und Vieles mehr entwendet.1998 wurde die Satzung überarbeitet. Die Neufassung besitzt in dieser Form auch heute noch Gültigkeit.

 

 Im Jahr 1999 kam es im Sportheim wieder zu einem Einbruch. Hierbei wurde nichts entwendet, es bot sich jedoch ein Bild des Grauens. Ein Feuerlöscher war im Küchen- und Verkaufsbereich entleert worden. Außerdem wurden Ketchup und Senf überall verteilt. Auch die Getränkekühlungen waren hier nicht verschont geblieben.

 

Aufgrund der Häufigkeit der Einbrüche wurden von der Versicherung so strenge Auflagen gemacht, daß eine Erfüllung nicht möglich war. Daraufhin wurde der Vertrag durch die Versicherung gekündigt.

 

Vandalismus gehört leider heutzutage zum Alltag. Es entstehen durch solche Taten immer wieder hohe Kosten und es ist ein enormer Arbeitsaufwand nötig, um die Schäden zu beseitigen. Aus diesem Grund wünschen wir uns von der Bevölkerung, immer ein waches Auge zu haben, um solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Positiv kann man bemerken, daß in den letzten Jahren keine weiteren Einbrüche mehr zu verzeichnen waren.

 

 Am 20.06.1999 wurde in der Festhalle der Kommersabend anläßlich des 25 jährigen Jubiläums der Trainervereinigung Büdingen gefeiert. Anschließen fand vor großer Zuschauerkulisse das Kreispokalendspiel zwischen der SG Bindsachsen und Phönix Düdelsheim statt. Bindsachsen wurde mit einem 2 : 1 Sieg Kreispokalsieger.

 

 Im Jahr 2000 wurden erste Gespräche wegen einer geplanten Sportheimsanierung geführt. Die Stadt wurde bezüglich einer Bezuschussung der Maßnahme angeschrieben.Außerdem musste man in diesem Jahr die Auflösung der langjährigen Jugendspielgemeinschaft mit Gedern hinnehmen. Man fand jedoch mit Seemental einen neuen Partner im Bereich der Jugend für eine Spielgemeinschaft, die auch heute noch Bestand hat.

 

 Im Jahr 2000 wurde auch die Turnabteilung wieder neu belebt. Unter Anleitung von Albrecht Staab und Volker Krummeich konnte der VfR Wenings die große Zahl von 45 Turnkindern in der Abteilung begrüßen.

 

 Im Jahr 2001 wurde die Sportheimsanierung im Sanitärbereich durchgeführt. Nach einigen Gesprächen konnte man den sehr begrenzten Raum optimal für heutige Ansprüche umbauen.Erwähnen darf man auch hier wieder den vorbildlichen Einsatz vieler Mitglieder, die den Kostenanteil des Vereines an den Umbaumaßnahmen durch die Ableistung vieler Arbeitsstunden in einem erträglichen Maß hielten.

 

 Der VfR Wenings hatte im Jahr 2001 den Vorsitz in der Vereinsgemeinschaft. Bedingt durch MKS und BSE konnte im Rahmen des Prämierungsmarktes kein Auftrieb von Kühen, Kälbern und Bullen erfolgen. Allerdings stellte die Stadt auf Antrag trotzdem einen Zuschuss für die Gestaltung des Rahmenprogramms zur Verfügung, sodass ein umfangreiches Programm für die Besucher gestaltet werden konnte.

 

Außerdem wurden in diesem Jahr die Schallschutzplatten zur Verbesserung der Akustik in der Festhalle montiert. Ende März 2001 wurde erstmals der Frühlingstanz mit den „Blue Boys“ durchgeführt. An der bereits um 20.00 Uhr gefüllten Halle konnte man sehen, welch ein Publikumsmagnet sich hier die Ehre gegeben hatte. Und eine so prall gefüllte Tanzfläche bei den ersten Klängen der noch aus der „Bergterrasse“ bekannten Gruppe hatte die Festhalle auch schon lange nicht mehr erlebt.

 

Den Erfolg dieser Veranstaltung nahmen der VfR Wenings und die „Blue Boys“ zum Anlass, auch für die folgenden Jahre ein Engagement zu planen. Seit dieser Zeit wurde auch immer wieder ein Betrag zwischen 250,00 € und 350,00 € für einen guten Zweck gespendet. So haben hiervon schon der Kindergarten Wenings, die Grundschule „Am Niedertor“, die evangelische Kirchengemeinde und der „Waldlehrpfad“ profitiert.

 

 Im Jahr 2002 konnte mit Restarbeiten die Renovierung im Sanitärbereich des Sportheimes abgeschlossen werden. Kurios ist sicherlich auch die Tatsache, dass in der Saison 2001/2002 mit Oliver Hilß, Markus Lindemann, Jörg Baumbach und Daniel Werth 4 Personen mit nur je 3 Treffern die Torschützenliste der Reservemannschaft anführten.

 

 Erfreuliches konnte man aus der Jugend berichten, wurde doch mit der D-Jugend eine Mannschaft Kreismeister. Die nahezu identische Mannschaft wurde als B-Jugend im Jahr 2006 Kreispokalsieger und setzte somit ihren Erfolgsweg fort.

 

 Nachdem im Jahr 2002 das Amt des 2. Vorsitzenden nicht besetzt werden konnte, übernahm im Jahr 2003 Harald Lang dieses Amt. Den Vorsitz übernahm Andreas Hofmann von Wolfgang Heil.Nachdem im Bereich vor dem Sportheim noch Fliesen verlegt wurden, um die Wasserschäden im Duschbereich entgültig zu beseitigen und das Sportheimdach durch den Austausch der Platten saniert war, konnte man den Sportheimumbau als erledigt betrachten.

 

 Am 19.03.2004 war der VfR Wenings Ausrichter für den Kreisfußballtag. In dieser Sitzung wurde Berthold Jungmann als Kreisfußballwart verabschiedet und Jürgen Radeck übernahm dieses Amt.

 

Seit der Saison 2004/2005 spielt die Reservemannschaft in Konkurrenz (eigene Meisterschaftsrunde). Dies wurde besonders vom VfR Wenings als sehr positiv erachtet, war man doch in der Lage, durch den zweiten Sportplatz seine Heimspiele stets auszutragen, während viele Auswärtsspiele bei schlechtem Wetter abgesagt und unentschieden gewertet werden mußten.

 

 Bisher letztes Highlight war sicher der Besuch des damaligen Regionalligisten Kickers Offenbach zu einem Freundschaftsspiel auf unserem Sportgelände zugunsten der Jugendfußballabteilung. Mit ca. 600 Zuschauern war auch diese Veranstaltung trotz mäßigem Wetter noch sehr gut besucht.

 

 Im Jahr 2005 wurden neben den üblichen Veranstaltungen wie Familienabend, Frühlingstanz, Weihnachtsfeier, Preisskat u.a. natürlich zahlreiche Sitzungen und Treffen zum diesjährigen 50jährigen Jubiläum durchgeführt.

 

Wir möchten auf diesem Weg all denen danken, die uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden haben. In der Hoffnung, dass wir ein interessantes Programm anlässlich unseres Jubiläums zusammen-gestellt haben, möchten wir allen Besuchern ein paar schöne Tage in unserer Mitte wünschen. Halten Sie dem VfR Wenings auch weiterhin die Treue.

Inhalt folgt in Kürze