Bereits nach
dem ersten Weltkrieg fanden sich junge Weningser
Einwohner zusammen, um ihrem Hobby, dem Turnen,
nachzugehen. Mit Spenden und eigenen Mitteln beschafften
sie sich Turngeräte und nahmen mit Erfolg an umliegenden
Turnfesten teil.
Im Jahr 1924
entstand die erste Weningser Fußballmannschaft. Die
Mannschaftsstärke betrug zu damaliger Zeit 6 Personen.
Da dieser Sport allerdings noch nicht so populär war,
gab es nur wenig Unterstützung aus der Bevölkerung. Es
konnten nur mit erheblichen Mühen Sportkleidung und
Geräte beschafft werden, und an einen Sportplatz war
überhaupt nicht zu denken. Wahrscheinlich kam aus diesen
Gründen dann auch bald der Sportbetrieb wieder zum
Erliegen.
Nach dem
zweiten Weltkrieg war Fußball neben Gesang, Turnen und
Musik dann ein Bestandteil im damaligen Kultur- und
Sportverein. Als dieser Verein dann allerdings aufgelöst
wurde, gab es erneut keinen Fußballsport mehr.
Am
13.05.1956 trafen sich dann jedoch 45 fußballbegeisterte
Männer und gründeten in der Gaststätte Hain den Verein
für Rasenspiele (VfR) Wenings. 27 Sportler erklärten
sich bereit, den Verein aktiv zu unterstützen, während
18 dem Verein passiv beitraten.
Die
Gründungsmitglieder waren:
|
Josef Zanetti
|
Karl Eller
|
|
Leo
Kandler
|
Heinrich Lambmann
|
|
Horst Kandler
|
Gerhard Steder
|
|
Walter Kehm
|
Franz Lukarsch
|
|
Karl Heinz Flach
|
Horst Beyer
|
|
Gerhard Eifert
|
Peter Petersen
|
|
Heinz Perschbacher
|
Helmut Eifert
|
|
Adolf Kehm
|
Herbert Kehm
|
|
Reinhold Krämer
|
Wilfried Triesch
|
|
Rudi Czech
|
Werner Lang
|
|
Theo Kehm
|
Heinz Groth
|
|
Josef Simon
|
Gottlieb Boos
|
|
Helmut Herchenröder
|
Ernst Nemec
|
|
Edmund Groth
|
Johannes Krämer
|
|
Heinrich Kehm VII.
|
Heinrich Döpp
|
|
Karl Kehm
|
Albert Ruppel
|
|
Wilhelm Wolf
|
Karl Neun X.
|
|
Karl Nemec
|
Armin Groth
|
|
Werner Heil
|
Rudolf Luft
|
|
Hermann Neun
|
Franz Reimann
|
|
Georg Trupp
|
Karl Neun
|
|
Helmut Krämer
|
Heinrich Köhler
|
|
Otto Günther
|
|
Es wurde
eine Aufnahmegebühr von 1,00 DM beschlossen, während der
monatliche Mitgliedsbeitrag bei 0,50 DM lag. Die
Mitgliederzahl stieg rasch an und betrug am 01.06.1956
schon 57 und ein Jahr danach bereits 109 Mitglieder.
Dem erste
gewählte Vorstand gehörten an:
1.
Vorsitzender
Albert Ruppel
2. Vorsitzender
Heinrich Döpp
Schriftführer
Cornelius Weis
Rechner
Jean Krämer
Beisitzer
Karl Kehm
Werner Kehm
Karl Neun
Anfangs wurden
nur Freundschaftsspiele ausgetragen, später nahm man
dann mit 2 Mannschaften an der Punktrunde der B-Klasse
Büdingen teil.
Im Jahr 1957
wurde dann Heinrich Döpp 1. Vorsitzender, während das
Amt des zweiten Vorsitzender erst wieder im Jahr 1958
mit Karl Nemec besetzt wurde.
Im Jahr 1958
beschloss man außerdem, für die Saison 1959/1960
erstmalig eine Jugendmannschaft zu melden, denn damals
wie heute ist die „Versorgung“ der Seniorenmannschaften
aus der eigenen Jugend eine Pflicht zur Existenz des
Vereines.
Die ersten
Ausflüge wurden in den Jahren 1957 und 1958
durchgeführt.
Reiseziele waren die Rhön und der Taunus.
Außerdem wurden zur Pflege der Kameradschaft
Maskenbälle, Kappenabende, Familienabende,
Kameradschaftsabende und sonstige Tanzveranstaltungen
abgehalten.
Im Jahr 1959
wurde das Amt des 2. Vorsitzender mit Ernst Nemec neu
besetzt. 1960 gab es erneut einen Wechsel im
geschäfts-führenden Vorstand. Karl Neun 2. übernahm den
Vorsitz des Vereines, während Karl Neun 3. den Posten
des 2. Vorsitzenden besetzte. Diese sicherlich sehr
seltene Konstellation der Namen dürfte auch zu damaliger
Zeit einiges Schmunzeln hervorgerufen haben.
Durch eine
gesunde Mischung aus „alten Hasen“ und jungen Spielern
wurde man in den 60er Jahren öfter Herbstmeister bzw.
Vizemeister. Meister und somit Aufsteiger in die
nächsthöhere Klasse konnte man jedoch in dieser Zeit
nicht werden.
Im Jahr 1962
wechselte das Amt des 1. Vorsitzenden von Karl Neun 2.
auf Karl Nemec, der bis ins Jahr 1966 Vorsitzender
blieb. Hier wurde er von Karl Heinz Hardt abgelöst und
zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Der 2. Vorsitzende wurde
mit Heinrich Möller besetzt.
Der
damalige Bürgermeister der Stadt Wenings Karl Lang
bracht im Jahr 1961 „den Ball ins Rollen“, die
Errichtung eines Sportplatzes zu planen. Mit
finanzieller Unterstützung des Landes, des Kreises, des
Hessischen Fußballverbandes und der Stadt Wenings begann
man mit der Umsetzung des Planes. Vor allem dank der
Tatkraft der Mitglieder konnte am 24.06.1967 und
25.06.1967 im Rahmen eines Festes die herrliche
Sportanlage eingeweiht werden. Hierbei war nur
nebensächlich, dass man im Freundschaftsspiel gegen den
Nachbarn aus Steinberg/Glashütten mit 0 : 2 das
Nachsehen hatte.
Ebenfalls im
Jahr 1967 wurde die erste Satzung ausgearbeitet und
verabschiedet. Außerdem erfolgte in diesem Zuge die
Eintragung des VfR Wenings 1956 e.V. ins Vereinsregister
beim Amtsgericht in Ortenberg.
Im Jahr
1969 wurde von Harald Blum, Kurt Köhler, Wilfried Roth,
Hans Erich Kehm, Rudolf Kehm und Reiner Groth eine
Tischtennisabteilung gegründet. Training und
Verbandsspiele wurden in der Gaststätte Moritzstein
ausgetragen, bevor man im Jahr 1975 in das
Dorfgemeinschaftshaus wechselte. Man begann in der
C-Klasse, stieg im Jahr 1971 in die B-Klasse auf und im
folgenden Jahr leider wieder in die C-Klasse ab. Hier
spielte man bis zum Jahr 1976 und konnte mit Reiner
Groth den besten Spieler dieser Klasse stellen.
Besonders zu erwähnen war der Kreispokalsieg 1971 in
Lindheim und der zweite Platz im Kreispokalturnier 1973
in Echzell. Leider konnte im Jahr 1976 wegen
Spielermangels keine Mannschaft mehr gemeldet werden.
Reiner Groth allerdings spielt auch heute noch, 37 Jahre
nach Gründung der Tischtennisabteilung des VfR Wenings,
aktiv in der 1. Mannschaft eines Tischtennisvereines.
Fußballerisch
konnte man in der Saison 1969/1970 den bis dato größten
Erfolg feiern. Am 07.12.1969 errang man mit einem 2:1
Sieg gegen Gelnhaar die Herbstmeisterschaft in der
B-Klasse Nord.
Unter Trainer
Reitz konnte die Führung sogar bis zum Ende der Runde
noch ausgebaut werden und man feierte den Aufstieg in
die A-Klasse. Bei der anschließenden Kreismeisterschaft
zwischen dem TSV Stockheim, SC Nieder-Mockstadt und dem
VfR Wenings wurde der 3. Platz belegt.
Leider mußte
man im Jahr darauf wieder den Abstieg hinnehmen. Zwar
belegte man in den darauffolgenden Jahren immer wieder
einen Platz unter den ersten 5 Mannschaften, auf den
nächsten Aufstieg musste man allerdings noch ein wenig
warten.
Im Jahr 1973
wurde Herbert Kehm anstelle von Heinrich Möller 2.
Vorsitzender. Im gleichen Jahr wurde mit der
Fertigstellung des Sportheimes einer der größten
Meilensteine in der Geschichte des Vereines gelegt. Nach
dem Zusammenschluss mit der Stadt Gedern konnte mit
Unterstützung des fußballbegeisterten Weningser
Bürgermeisters Karl Neun und mit unermüdlichem
Tatendrang des Vorsitzenden Karl Heinz Hardt an
Pfingsten das Sportheim seiner Bestimmung übergeben
werden. Auch hierbei machte sich der enorme freiwillige
Einsatz der Weningser Bevölkerung positiv bemerkbar.
Im Jahr
1974 wurde unter Initiative von Frau Thorgert Klapp eine
Turnabteilung gegründet. Die Turngeräte wurden durch
Haussammlungen und öffentliche Mittel beschafft.
Thorgert Klapp, Gudrun Klapp und Christel Stöhr
betreuten in 3 Gruppen über 100 Kinder.
1976 wurde
mit dem Damenfußball eine weitere Sparte im Angebot des
VfR Wenings eröffnet. Norbert Greb und Walter Kehm
(Hintergasse) hatten als Trainer wegen teilweise hoher
Niederlagen immer wieder aufs Neue Motivationsarbeit zu
leisten, was sich mit dem 4. Platz in der Verbandsrunde
1979/1980 auch auszahlte.
1979
konnte die Flutlichtanlage am Sportplatz fertiggestellt
werden. Und nachdem der Hessische Fußballverband diese
abgenommen hatte, konnten ab diesem Tag auch offizielle
Verbandsspiele am Abend ausgetragen werden.
Im Jahr
1981 konnte man dann das 25 jährige Jubiläum des Vereins
feiern. Am Kommersabend konnte der Vorsitzende Karl
Heinz Hardt neben Bürgermeister Merle, 1. Stadtrat
Junker, Landrat Münch, MdL Reichert, MdL Spruck,
Kreisfußballwart Konrad, verschiedenen Vertretern aus
der Kommunalpolitik und zahlreichen Abordnungen
einheimischer und auswärtiger Vereine auch eine Vielzahl
an Besuchern begrüßen. Das Programm wurde unter Anderem
von zahlreichen Ehrungen, Turndarbietungen der
Gymnastikgruppen, Tänzen der Landfrauen Wenings und
Liedvorführungen des Gesangvereins Wenings geprägt. Die
musikalische Untermalung in der festlich geschmückten
Halle übernahmen die Seementaler Musikanten.
Neben
zahlreichen Jugend-, Damen-
und Altherrenspielen wurden noch Tanzabende mit
„Joker“ und den „Golden Boy’ s“, ein „Spiel ohne
Grenzen“ und die Stadtmeisterschaften ausgetragen. Ein
Highlight war sicherlich der Festzug am vorletzten Tag
der Jubiläumswoche vom 16.06.1981 - 22.06.1981. Etwa 30
Zugnummern nahmen damals bei wechselhaftem Wetter daran
teil und leisteten mit originellen Ideen und Motiven
ihren Beitrag zum Gelingen des Jubiläums, welches heute
sicher noch einigen Mitwirkenden und Zuschauern in guter
Erinnerung sein dürfte.
Am
16.05.1983 gegen 17.30 Uhr entstand vermutlich durch
ausströmendes Gas bei einer Explosion ein enormer
Schaden am Sportheim. Die Kücheneinrichtung wurde
verwüstet, die Wände schwer beschädigt und das Dach
teilweise abgedeckt.
Glücklicherweise kamen hierbei keine Personen zu
schaden, und so konnte man wiederum unter Einsatz vieler
freiwilliger Helfer das Sportheim wieder bedarfsgerecht
herstellen.
Positive
Erwähnung finden darf sicher die Tatsache, dass im Juni
1983 erstmals im Rahmen des Prämierungsmarktes unter dem
Motto „Wenings für Wenings“ ein bunter Heimatabend unter
Mitwirkung der örtlichen Weningser Vereine stattfand.
Durch das umfangreiche Programm führte in der bis auf
den letzten Platz gefüllten Festhalle der Entertainer
Hans Klös aus Nidda.
Im Jahr
1984 wurde durch die Vereinsgemeinschaft Wenings der
Ausbau der Festhalle in einen brandschutzgerechten
Zustand durchgeführt. Auch diese Arbeiten wurden
hauptsächlich in Eigenleistung der Weningser Bevölkerung
mit finanzieller Unterstützung der Stadt Gedern
getätigt.
Nach über 18
jähriger Zeit als Vorsitzender des Vereins wurde Karl
Heinz Hardt von dem bisherigen 2. Vorsitzenden Herbert
Kehm abgelöst. Auf Antrag von Herbert Kehm wurde Karl
Heinz Hardt aufgrund der Vielzahl seiner für den Verein
erworbenen Verdienste von den über 100 in der
Versammlung anwesenden Mitgliedern einstimmig zum
Ehrenvorsitzenden ernannt. Der Platz des 2. Vorsitzenden
wurde mit Klaus Baumbach besetzt.
Im Jahr
1985 wurde ein weiterer sportlicher Erfolg gefeiert. Das
lange Warten hatte ein Ende und man wurde Meister in der
Kreisliga B-Nord. Der damalige Trainer Bernd Hendriks
dürfte sicher dem ein oder anderen Spieler damaliger
Zeit noch gut in Erinnerung sein, war er doch als
„Schleifer“ bekannt, der großen Wert auf Kondition und
Disziplin legte. Bester Torschütze im Aufstiegsjahr
wurde Axel Krämer mit 12 Treffern, was für die damalige
Zeit wahrlich nicht sehr viel erscheint. Grade daran sah
man aber, dass eine ausgeglichene Mannschaftsleistung
und eine gute Defensive der Garant für ein erfolgreiches
Spiel waren.
Im Jahr 1988
gab es dann einen Wechsel in der Führung des VfR
Wenings. Edgar Gowin übernahm das Amt des 1.
Vorsitzenden von Herbert Kehm und Heinz-Rudolf Schäfer
wurde für Klaus Baumbach neuer 2. Vorsitzender.
Exakt 31 Jahre
nach dem ersten Ausflug wurde im Jahr 1988 der letzte
Mehrtagesausflug des VfR Wenings durchgeführt. Man sah
in diesem Jahr schon an der geringen Teilnehmerzahl von
nur noch 24 Personen, dass ein nicht mehr ganz so großes
Interesse an dessen Durchführung bestand.
Im Jahr
1989 musste man leider erneut einen Abstieg hinnehmen.
Man stieg aus der A-Klasse in die A-Klasse ab. Wer hier
einen Schreibfehler vermutet, dem sei in Erinnerung
gerufen, dass in diesem Jahr eine Reform der Klassen
durchgeführt wurde. Man war zwar abgestiegen, aber da
aus der B-Klasse die A-Klasse gebildet wurde, konnte man
weiterhin A-Klasse spielen. Dies konnte allerdings die
schmerzliche Erfahrung des Abstieges sicher nicht
verwischen.
Aus dem
Jahr 1990 konnte man einen erneuten Wechsel in der
Führungsetage vermelden. Hartmut Lang übernahm das Amt
des 2. Vorsitzenden von Heinz-Rudolf Schäfer. In diesem
Jahr wurde der Anbau an die Festhalle fertiggestellt, in
dem die Garderobe und die Toilettenanlagen untergebracht
wurden.
In der
Jahreshauptversammlung im Jahr 1992 wurde erstmals die
Einführung des Amtes „2. Rechner“ beschlossen. Dieses
Amt wurde aufgrund des hohen Verwaltungsaufwandes nötig
und von Thorsten Heil besetzt.
Das
Highlight des Jahres 1992 war sicher das
Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten Eintracht
Frankfurt, welches nicht nur wegen der 3.000 Zuschauer
als äußerst gelungen bezeichnet werden konnte.
Im der Saison
1992/1993 wurde Markus Lindemann erstmals
vereinsinterner Torschützenkönig. Er erzielte 18 Treffer
und war bis auf 2 Ausnahmen (1994/1995 und 1995/1996)
bis zum heutigen Tag in jedem Jahr an der Spitze der
Torjägerliste des Vereins zu finden. Die Höchstmarke an
Treffern gelang ihm in der Saison 1999/2000 mit 33
Toren.
Im Jahr 1993
schloss sich die Damenmannschaft des VfR Wenings mit
Rinderbügen zu einer Spielgemeinschaft zusammen. Leider
musste diese Gemeinschaft im Juni 1994 wieder gekündigt
werden, und die Damenmannschaft löste sich anhand des
Mangels an Spielerinnen auf.
Im Jahr 1994
konnte das Amt des 1. Vorsitzenden nicht besetzt werden
und Heiko Lang musste als neugewählter 2. Vorsitzender
dessen Vertretung übernehmen. Durch die Unterstützung
des weiteren Vorstandes gelang es auch den Verein durch
diese nicht einfache Zeit zu führen, bevor im Jahr 1995
Wolfgang Heil das Amt des 1. Vorsitzenden übernahm.
1994
konnte man, nachdem man die Jahre davor noch knapp
gescheitert war durch einen 3 : 2 Sieg bei der FSG
Altenstadt mit Platz 2 in der A-Klasse den Aufstieg in
die Bezirksliga Büdingen feiern. Großen Anteil daran
hatte neben Goalgetter Axel Kaiser (29 Treffer) und
einer guten Defensive auch hier hauptsächlich wieder die
mannschaftliche Geschlossenheit. Trainer Jörg Huwe war
als Konditionsfanatiker bekannt, und so wurden viele
Spiele erst ab der 70. Minute gewonnen. An die
mehrtätige Feier werden sich die beteiligten Spieler und
Anhänger des Vereins sicher noch lange erinnern.
Am 09.10.1995
kam es zu einem Einbruch in das Sportheim, beim dem zwei
Receiver, ein Kassettenrecorder, ein Verstärker, ein
Mikrophon, eine Kaffeemaschine und die Mappe mit den
Spielerpässen entwendet wurden. Die Spielerpässe wurden
kurze Zeit später auf einem Parkplatz in der Nähe von
Büdingen wieder gefunden. Von den Tätern fehlt
allerdings bis heute jegliche Spur.
Im Jahr 1996
übergab Heiko Lang das Amt des 2. Vorsitzenden an
Heinz-Rudolf Schäfer. Im Laufe des Jahres wurde ein
Vordach am Sportheim errichtet, welches nicht nur die
ständig auftretenden Wasserschäden im unteren
Sportheimbereich eindämmte, sondern auch zahlreichen
Zuschauern einen trockenen Platz bei schlechtem Wetter
garantierte.
Auch wurde ein
erneutes Freundschaftsspiel gegen Eintracht Frankfurt
organisiert. 1.600 Zuschauer kamen, um den damaligen
Zweitligisten zu sehen.
Im Jahr 1997
beschloss man in der Jahreshauptversammlung eine
Beitragserhöhung von 24,00 DM auf 30,00 DM, um den
Ausbau und die Instandhaltung der Sportanlage
finanzieren zu können.
Im Jahr 1997
wurde außerdem der letzte Disco-Abend durch den VfR
Wenings durchgeführt. Konnte man Anfang der 90er Jahre
noch positive Zahlen bei dieser Art von Veranstaltungen
schreiben, musste man die letzten Jahre feststellen,
dass man regelmäßig Verluste macht, sodass eine
Abschaffung unumgänglich war.
In der
Nacht vom 13.03.1998 auf den 14.03.1998 wurde erneut im
Sportheim eingebrochen. Hierbei wurde wieder ein
Receiver, eine Vielzahl an Bällen, Pokale, Schnaps und
Vieles mehr entwendet.
1998
wurde die Satzung überarbeitet. Die Neufassung besitzt
in dieser Form auch heute noch Gültigkeit.
Im Jahr
1999 kam es im Sportheim wieder zu einem Einbruch.
Hierbei wurde nichts entwendet, es bot sich jedoch ein
Bild des Grauens. Ein Feuerlöscher war im Küchen- und
Verkaufsbereich entleert worden. Außerdem wurden Ketchup
und Senf überall verteilt. Auch die Getränkekühlungen
waren hier nicht verschont geblieben.
Aufgrund der
Häufigkeit der Einbrüche wurden von der Versicherung so
strenge Auflagen gemacht, daß eine Erfüllung nicht
möglich war. Daraufhin wurde der Vertrag durch die
Versicherung gekündigt.
Vandalismus gehört leider heutzutage zum Alltag. Es
entstehen durch solche Taten immer wieder hohe Kosten
und es ist ein enormer Arbeitsaufwand nötig, um die
Schäden zu beseitigen. Aus diesem Grund wünschen wir uns
von der Bevölkerung, immer ein waches Auge zu haben, um
solche Vorfälle in Zukunft zu vermeiden. Positiv kann
man bemerken, daß in den letzten Jahren keine weiteren
Einbrüche mehr zu verzeichnen waren.
Am
20.06.1999 wurde in der Festhalle der Kommersabend
anläßlich des 25 jährigen Jubiläums der
Trainervereinigung Büdingen gefeiert. Anschließen fand
vor großer Zuschauerkulisse das Kreispokalendspiel
zwischen der SG Bindsachsen und Phönix Düdelsheim statt.
Bindsachsen wurde mit einem 2 : 1 Sieg Kreispokalsieger.
Im Jahr
2000 wurden erste Gespräche wegen einer geplanten
Sportheimsanierung geführt. Die Stadt wurde bezüglich
einer Bezuschussung der Maßnahme angeschrieben.
Außerdem
musste man in diesem Jahr die Auflösung der langjährigen
Jugendspielgemeinschaft mit Gedern hinnehmen. Man fand
jedoch mit Seemental einen neuen Partner im Bereich der
Jugend für eine Spielgemeinschaft, die auch heute noch
Bestand hat.
Im Jahr
2000 wurde auch die Turnabteilung wieder neu belebt.
Unter Anleitung von Albrecht Staab und Volker Krummeich
konnte der VfR Wenings die große Zahl von 45 Turnkindern
in der Abteilung begrüßen.
Im Jahr
2001 wurde die Sportheimsanierung im Sanitärbereich
durchgeführt. Nach einigen Gesprächen konnte man den
sehr begrenzten Raum optimal für heutige Ansprüche
umbauen.
Erwähnen darf
man auch hier wieder den vorbildlichen Einsatz vieler
Mitglieder, die den Kostenanteil des Vereines an den
Umbaumaßnahmen durch die Ableistung vieler
Arbeitsstunden in einem erträglichen Maß hielten.
Der VfR
Wenings hatte im Jahr 2001 den Vorsitz in der
Vereinsgemeinschaft. Bedingt durch MKS und BSE konnte im
Rahmen des Prämierungsmarktes kein Auftrieb von Kühen,
Kälbern und Bullen erfolgen. Allerdings stellte die
Stadt auf Antrag trotzdem einen Zuschuss für die
Gestaltung des Rahmenprogramms zur Verfügung, sodass ein
umfangreiches Programm für die Besucher gestaltet werden
konnte. Außerdem wurden in diesem Jahr die
Schallschutzplatten zur Verbesserung der Akustik in der
Festhalle montiert.
Ende März
2001 wurde erstmals der Frühlingstanz mit den „Blue
Boys“ durchgeführt. An der bereits um 20.00 Uhr
gefüllten Halle konnte man sehen, welch ein
Publikumsmagnet sich hier die Ehre gegeben hatte. Und
eine so prall gefüllte Tanzfläche bei den ersten Klängen
der noch aus der „Bergterrasse“ bekannten Gruppe hatte
die Festhalle auch schon lange nicht mehr erlebt. Den
Erfolg dieser Veranstaltung nahmen der VfR Wenings und
die „Blue Boys“ zum Anlass, auch für die folgenden Jahre
ein Engagement zu planen. Seit dieser Zeit wurde auch
immer wieder ein Betrag zwischen 250,00 € und 350,00 €
für einen guten Zweck gespendet. So haben hiervon schon
der Kindergarten Wenings, die Grundschule „Am
Niedertor“, die evangelische Kirchengemeinde und der
„Waldlehrpfad“ profitiert.
Im Jahr
2002 konnte mit Restarbeiten die Renovierung im
Sanitärbereich des Sportheimes abgeschlossen werden.
Kurios
ist sicherlich auch die Tatsache, dass in der Saison
2001/2002 mit Oliver Hilß, Markus Lindemann, Jörg
Baumbach und Daniel Werth 4 Personen mit nur je 3
Treffern die Torschützenliste der Reservemannschaft
anführten.
Erfreuliches konnte man aus der Jugend berichten, wurde
doch mit der D-Jugend eine Mannschaft Kreismeister. Die
nahezu identische Mannschaft wurde als B-Jugend im Jahr
2006 Kreispokalsieger und setzte somit ihren Erfolgsweg
fort.
Nachdem
im Jahr 2002 das Amt des 2. Vorsitzenden nicht besetzt
werden konnte, übernahm im Jahr 2003 Harald Lang dieses
Amt. Den Vorsitz übernahm Andreas Hofmann von Wolfgang
Heil.
Nachdem
im Bereich vor dem Sportheim noch Fliesen verlegt
wurden, um die Wasserschäden im Duschbereich entgültig
zu beseitigen und das Sportheimdach durch den Austausch
der Platten saniert war, konnte man den Sportheimumbau
als erledigt betrachten.
Am
19.03.2004 war der VfR Wenings Ausrichter für den
Kreisfußballtag. In dieser Sitzung wurde Berthold
Jungmann als Kreisfußballwart verabschiedet und Jürgen
Radeck übernahm dieses Amt.
Seit der
Saison 2004/2005 spielt die Reservemannschaft in
Konkurrenz (eigene Meisterschaftsrunde). Dies wurde
besonders vom VfR Wenings als sehr positiv erachtet, war
man doch in der Lage, durch den zweiten Sportplatz seine
Heimspiele stets auszutragen, während viele
Auswärtsspiele bei schlechtem Wetter abgesagt und
unentschieden gewertet werden mußten.
Bisher
letztes Highlight war sicher der Besuch des damaligen
Regionalligisten Kickers Offenbach zu einem
Freundschaftsspiel auf unserem Sportgelände zugunsten
der Jugendfußballabteilung. Mit ca. 600 Zuschauern war
auch diese Veranstaltung trotz mäßigem Wetter noch sehr
gut besucht.
Im Jahr
2005 wurden neben den üblichen Veranstaltungen wie
Familienabend, Frühlingstanz, Weihnachtsfeier, Preisskat
u.a. natürlich zahlreiche Sitzungen und Treffen zum
diesjährigen 50jährigen Jubiläum durchgeführt.
Wir möchten auf
diesem Weg all denen danken, die uns mit Rat und Tat zur
Seite gestanden haben. In der Hoffnung, dass wir ein
interessantes Programm anlässlich unseres Jubiläums
zusammen-gestellt haben, möchten wir allen Besuchern ein
paar schöne Tage in unserer Mitte wünschen. Halten Sie
dem VfR Wenings auch weiterhin die Treue.